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50 Jahre
Motorsport
Voodoo-Friends
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Calafat - Mi curación. Wie schlägt man die Tage zwischen Weihnachten und Neujahr am besten tot? Na klar in guter Gesellschaft mit Freunden an der spanischen Küste, besser gesagt in Calafat auf der Rennstrecke. 5 Tage Benzin verbrennen, Superbikes jagen und Supersportler verwemsen bei Doc Scholl und seinem Orga-Team. Zusammen mit meinem Kampfgefährten Holger Nick beim 4 Stundenrennen von 30 Teams auf unseren Kürbissen 16. werden (trotz einiger Missgeschicke) und den Einzylinder im Sprintrennen auf Platz 6 einlaufen lassen. Sylvester feiern, Korea saufen und den Pool entern - so lasse ich mir das gefallen während die anderen zuhause Eis kratzen. Calafat wir kommen wieder (und wir wollen den Pott)
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irgendwann
im Frühsommer 2002 (ich lag zuvor 10 Jahre lang im Motorsportkoma): Ein Aufrechter der auszog sich mit den Gebückten zu messen. Schon am Mittwoch machte ich mir ernst- hafte Sorgen wegen des bevorstehenden Wochenendes. Vor meiner Haustür wurden alle Parkplätze abgesperrt und Schilder aufgehängt: Wegen Dorffest und Festzelt- aufbau bitte alle Parkplätze von 12.6-15.6 freihalten. Danke, Ihre Dorfgemeinschaft. Eigentlich ist gegen ein nettes Dorffest nichts einzuwenden, aber als „Zugereister“ und gleichzeitig vom nächtlichen „Humtata“ bis morgens um 5 Uhr Betroffener, war es mir nach den Erfahrungen der Vorjahre ein echtes Bedürfnis eine Fluchtmöglichkeit zu finden. Also erst mal das Supermoto- Forum durchstöbert und eine Rundfrage gestartet. Ergebnis: kein Training in akzeptabler Reichweite, Supermoto in Stuttgart, 450er fahren in der Open mit, Nennschluss längst überschritten usw. –alles kein Lichtblick. Ich greife zum Telefon und frage den Grossmeister und Hoflieferant der Gummi -schmelzer und Verkleidungszerstörer Bernd Dietrich von Dietrich Motorsport.......... |
![]() ..... sie mustern mich wie einen Außerirdischen. Einer fragt mich, wie man mit so einen Eimer fahren kann. Ich erkläre ihm, dass man die Strickmuster- Fahrtechnik anwenden muss. Jetzt schaut er noch erstaunter und ich erkläre ihm. „ zwei links, zwei rechts, evtl. einen fallen lassen“. Er hat genug, schließt sein Helmvisier und ziehtvor zum Vorstart. Ich schätze, ich hab mir einen neuen Freund gemacht.... KLICKEN > mehr... Bericht aus Luxemburg
Bernd und Irene Dietrich
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Neues für das
"Front-Schwein-Tagebuch"
Mein Ausflug nach Spa fing
grandios an. Alles ist soweit bereits den Wagen zu laden und abzurücken.
Es ist 8:30 , als ich vor der Tür stehe und der Wind mir einen Streich
spielt, den ich mir oft als Supergau ausgemahlt habe -ich habe keinen
Haustürschlüssel einstecken. Da bleibt nur bei meiner Nachbarin zu
klingeln und darum zu bitten den Schlüsseldienst anrufen zu dürfen. Nach
dreimaligen Klingeln machen die beiden Knirpse der alleinerziehenden
Mutter die Tür auf und ich frage ob da sonst noch jemand wach ist. Die
junge Mutter kommt noch ganz schlaftrunken nur im Nachtgewand angeschlufft
und fragt wo es brennt. Sie lässt mich rein und ich darf in der Wohnküche
telefonieren während sie sich um den Kaffee kümmert. Meine Nerven liegen
blank als der Schlüsseldienst mir mitteilt, dass frühestens um 11 uhr
jemand anrückt und so geniesse ich die Gesellschaft der jungen Frau,
deren Atem am frühen Morgen aktiv zur Verhütung beitragen könnte. Wer
kennt das nicht von sich selbst und warum ist das eigentlich so? Der
Anstand verbietet mir es zu erwähnen und ich ziehe es vor noch ein
Telefonat zu führen und mich gleich vom einem Kollegen abholen zu lassen
um die zwei Stunden noch im Office einer sinnvollen Tätigkeit
nachzugehen. Um 11 macht sich der Schlossknacker bemerkbar und 30 Sekunden
später ist er drin (in meiner Wohnung) Ein Blick auf die Uhr sagt
"das lohnt sich nicht mehr", ein, über den verkorksten Morgen Nachdenken sagt "fahr nach Spa, im Büro wartet auch nur Kacke"
und so geniesse ich eine halbe Stunde später das monotone Hin und Her des
Scheibenwischers, während der Ducato die tief hängenden belgischen
Regenwolken durchschneidet. Und wie immer bewahrheitet sich: Wenn ich
irgendwo hinfahre und habe Regenreifen montiert, dann regnet es auch!
Wenigstens darauf ist Verlass. Aber es macht mir nichts aus und ich drehe
119 Runden am Stück und geniesse die kalte Suppe, die in meine Stiefel läuft
und meine Hornhaut am Hintern aufweicht. Mit mir sind ganze 3
"belgische Fritten mit Bier-Freunde" am
Platz. Freudig wemsend teilen wir wie Moses die Fluten um unser krankes
Ego ins gelobte Land der Wemser zu führen.
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Spätsommer
2003 im geliebten Nachbarland: Europa vs. USA – zumindest
im Supermoto bleibt 2003 Europas Vormachtstellung klar! Die ganze Atmosphäre in Mettet ist irgendwie anders. Nicht nur dass über 40.000 Zuschauer eine andere Kulisse für ein Rennen bilden und die Rennstrecke Fahrer und Fan selten mehr als einen Meter voneinander trennt. Der Veranstalter schafft es Jahr für Jahr einen Teil einer ganz regulären Ortsdurchfahrt zu sperren, eine Tankstelle mit in den Streckenverlauf einzubeziehen und ein Dutzend Tribünen und mehrere Brücken über die Rennstrecke zu bauen. Ganz abgesehen vor der installierten Infratruktur für das leibliche Wohl und zu Entsorgung. Während am Samstag die Trainings und Vorqualifikationsläufe noch in herbstlichem Nebel absolviert werden mussten, gestaltete sich der Sonntag, der mit Hoffungsläufen begonnen wurde, weitaus freundlicher. Für Kevin Schwantz waren zu dem Zeitpunkt aber schon die Hoffnungen auf einen der vorderen Plätze begraben. Er hatte sich am Samstag auf feuchtem Terrain heftig abgelegt und wurde sogar kurzzeitig im Krankenhaus versorgt. So gehandicapt sparte er sich seine Kraft für die Endläufe und startete lieber von einem Platz aus dem hinteren Drittel, während die anderen US-Boys die er zur Verstärkung mitbrachte über das ganze Feld verstreut starteten. Stefan Everts machte gleich beim Start für das Starbiker-Rennen seine beanspruchte Position klar und schaffte es Stephane Chambon über das ganze Rennen auf Distanz zu halten. Trotz verzeifelter Angriffe von Chambon konnte Everts die Ziellinie mit 1,4 Sekunden Vorprung überqueren. Auf den weiteren Plätzen folgten Frederick Bolley und als als erster Vertreter der Strassenfraktion Sebatien Le Grelle. Kevin Schwatz musste mit seiner 450er Suzuki kurz in die Boxengasse und lief mit 2 Runden Rückstand noch vor Stephane Mertens, der in Mettet auch schon zu den Siegern gehörte aber diesmal auch vom Pech verfolgt war und weiteren US-Fahrern, im Ziel ein. Ihm war es eher wichtig sich nach seinen Blessuren vom Samstag den zahlreichen Fans mit schönen Drifts und seinem bekannt spektakulären Fahrstil zu präsentieren. Um einiges schärfer
ging es in den Läufen zum Superbiker zur Sache. Während Gerald Delepine
und Gilles Salvador sich noch über den Last-Chance–Lauf ins Finale kämpften,
waren die Plätze der Brüder Chambon, Frederic Fiorentino und Eddy Seel
bereits fest für die erste Reihe gebucht. Zwölf heisse Runden waren zu
absolvieren in denen es Boris Chambon gelang einen neuen Rundenrekord
aufzustellen. Dahinter balgten sich Fiorentino und Seel, wobei Seel um
vier hundertstel Sekunden unterlag. Stefan Everts stellte sein aussergewöhnliches
Können mit einem 7 Platz unter Beweis und machte damit deutlich, dass er
nicht nur 3 Moto-Cross WM-Läufe in drei verschiedenen Klassen an einen
Tag gewinnen kann, sondern auch im Supermoto grosses leisten könnte.
Kevin Schwantz nutzte seine Erfahrung und überragendes Können um seine
Suzuki im Mittelfeld zu platzieren und damit über zwanzig weitere
erfahrene Supermoto-Piloten hinter sich zu lassen. Wer deutsche Starter im Programmheft suchte wurde enttäuscht. In Aalen fighteten Künzel, Ott und Hiemer um die Meisterschaft. So waren lediglich drei deutsche Nennungen zu verzeichnen, von den aber ein Fahrer verletzungsbedingt nicht angereist war und die beiden anderen es leider nicht über den letzten Vorlauf hinaus schafften. Trotzdem ging diese Runde klar zu Gunsten des alten Kontinent aus. Bleibt zu hoffen, dass die Boy´s aus der neuen Welt es im nächsten Jähr wieder über den Teich schaffen um es zu erneut zu versuchen die europäischen Helden zu schlagen. Grüsse von VoodooMaster Werner Probst |
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Zu Verkaufen: Alles!
Schluss mit Motorsport. Danke, an alle Freunde und Feinde für schöne und unterhaltsame Tage und Stunden. Die Dahlemer Binz krönte weitere 10 lustige Jahre, in denen ich die Bekannschaft netter Menschen und einiger Arschlöcher machen durfte. Ihr gehört fortan zu meinem Erfahrungsschatz und viele bleiben als Freunde. Adios, ihr Wemser. Der Rest Sprit gehört Euch!
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